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veröffentlicht am 12.08.2017

Hochzeit von Franziska und Markus

1,5 Jahre bis ins Detail geplant... und dann regnet es...

Bei unserem Vorgespräch im Juli legte mir Franziska schon einen Tagesplan mit allen wichtigen Informationen für mich vor. Perfekt!

Ein Plan B für schlechtes Wetter war auch gefunden... aber wie immer blieb ich optimistisch, dass wir diesen nicht brauchen. Die Wetterprognose war 1-2 Tage aber vorher schon nicht sehr gut. Nach einem kurzen Telefonat am Freitag einigten wir uns dann doch auf Plan B.
 

Das Gewächshaus

Trocken und hell... super "Ersatz" für die Natur. Leider waren keine Blühpflanzen mehr da, aber die zwei boten mir so viel, da fehlte nix! So verliebt und entspannt.

Franzi's Schwester sorgte zwischendurch für einige Lacher, was die Stimmung zusätzlich auflockerte. Sehr angenehme und kreative Stunde mit tollen Ergebnissen!


 


 

Als es sich etwas aufklärte nutzten wir die Zeit bis zum Eintreffen der Familien für weitere Aufnahmen in der Ausstellungsfläche der Gärtnerei.

 

Familienfotos...

Wir alle wissen, das Familien anstregend sein können (meine eigene auch... sorry ;) ). Aber das macht es ja spannend. Die Familien der beiden waren aber so unkompliziert... da blieb uns noch Zeit für weitere Konstellationen und witzige Momente.

 

Kurze Pause

Dank der wirklich gut durchdachten Tagesplanung von Franziska blieb ihnen noch Zeit kurz nach Hause zu fahren um sich frisch zu machen und einen Happs zu essen. So war auch die Gelegenheit noch Fotos vom Bogen zu machen, denn es nieselte nur noch leicht.

 

Ökumenischer Gottesdienst

Ich machte mich etwas eher auf den Weg zur Kirche um mich schonmal umzusehen. Es war meine erste Trauung in der Kirche in Thuine. Wunderschön. Klein, aber trotzdem hell und freundlich.Viele Gäste saßen schon... vorbildlich. (Anmerkung: Ja ihr seit alle mega gespannt wie das Brautpaar aussieht... aber lasst ihnen doch den WOW Moment für den Einzug in die Kirche. Also nicht vor der Kirche warten sondern schon reingehen und Platz suchen. Und nicht so schüchtern, bitte nutzt auch die vorderen Reihen.)

Auf eins kann man sich bei kirchlichen Trauungen fast immer verlassen: die Mutter der Braut vergießt schon die erste Träne beim Einzug ihrer Tochter... so war es auch hier. Herrlich das Bild... die Mama aufgelöst in Tränen und der kleine Bruder amüsiert sich darüber. Aber auch die Braut zückte bereits beim Eingangslied das Taschentuch. Ihre Freundin sang "Du bist mein Ziel". Ohhh... eines meiner absoluten Lieblingslieder. (steht auf meiner Hochzeitsliste gaaanz oben). Ganz toll vorgetragen. Gänsehaut!

Auch der Rest der Trauung war sehr persönlich. Lesung und Fürbitten übernahmen Geschwister, Trauzeugen, Brautjungfern. 

Im Anschluss an die Trauung wurden Luftballons steigen gelassen als Gruß an die Familienmitglieder, die an diesem tollen Tag leider nicht dabei sein konnten. Da war es auch egal, dass sich die Luftballons so stark verknotet hatten... Franziska und Markus nahmen es gelassen. Der Gedanke an die Lieben war das Wichtige daran.

Für die Fahrt zur Feierlocation in Ibbenbüren wurde ein cooler Oldtimerbus gemietet. Im Konvoi ging es zu "Mutter Bahr". Mir schon bekannt von einer Hochzeit von vor 2-3 Jahren. Sehr stilvoll, tolles Personal, super Essen.

Noch eben ein paar Aufnahmen mit dem Bus und zusammen ging es dann über den roten Teppich in den Saal.

 

Auch hier direkt wieder zu sehen: Franzi's Liebe zum Detail. Der Tischschmuck, die Gastgeschenke, Candybar, Snacks... alles sehr stimmig.

     

Der Sektempfang konnte dank des nun wirklich sehr schönen Wetters wie geplant im Freien stattfinden. Auch die beste Gelegenheit diverse Gruppenfotos zu machen.

Als dann in den Saal gebeten wurde und die Vorspeise gereicht wurde blieb für mich auch kurz Zeit durchzuatmen. War dann ja auch schon 7 Stunden "im Dienst". Da freut man sich kurz mal sitzen zu können und alles auf sich wirken zu lassen. Natürlich immer die Kamera in der Nähe und Augen und Ohren überall, ich will ja nichts verpassen.

Nach der Begrüßung des Brautpaares überraschten die beiden Schwester der Braut mit einer Rede, die besonders die Liebe und Anerkennung gegenüber der großen Schwester zeigte. Da erfuhr man auch noch so einiges über das Brautpaar. Sehr rührend, ganz toll gemacht und sehr mutig. Vor so vielen Menschen reden, das wäre auch nicht so mein Ding. ;)

Und ganz besonders gefreut habe ich mich 2 ehemalige Brautpaare wiederzusehen. Die Welt ist ein Dorf... man begegnet sich doch immer wieder. Schön. :)

Als ich dann um 00:30 Uhr meine Sachen packte verabschiedeten mich die Gäste gewohnt locker: "Nun können wir uns endlich daneben benehmen..." Ich liebe meinen Job. :)

Nach 13 Stunden Hochzeitsreportage ist man körperlich echt auf... :D Laufen, stehen mit 2 kg Kamera inkl. Objektiv in der Hand.. da merkt man was man getan hat. Deswegen ist der Tag nach dem Tag immer Sofatag. Bis auf Fotos sichern und die Konvertierung anwerfen passiert dann bei mir nicht viel. Kuscheln, Gassi gehen, Sonne tanken. Und Montags bin ich wieder top fit und im Dienste meines Arbeitsgebers. Mein Ausgleich ist dann, mich Abends in meine Wohlfühlecke im Wohnzimmer zurückzuziehen und die ca. 1000 Fotos zu "entwickeln" und sortieren. Zwischendurch eine Denkpause mit meinen Hunden im Garten.

Vielen Dank an Franzi und Markus, dass sie mir erlauben Fotos und Erinnerungen an ihre Hochzeit mit euch zu teilen.